Die Homepage zum Kamerafallen-Projekt WildesNachtleben.de ist jetzt online

Mein Freund Max Kesberger und ich haben im Frühjahr die 2018 damit begonnen ein Kamerafallen-Projekt in die Tat umzusetzen. Während wir uns in das Thema eingearbeitet haben, haben wir bereits ein kleines Waldstück, in dem wir uns von den Waldeigentümern und dem Jagdpächter die Einwilligung geholt haben Kameras aufzustellen, nach den besten Standorten abzusuchen. Dazu haben wir die am meisten frequentierten Wildpfade auf Trittsiegel hin untersucht und mit Wildkameras festgestellt welche Waldbewohner wir wann und wo erwarten können. Parallel dazu haben wir Sensoren entwickelt und diese sowie Gehäuse für unsere Kameras und Blitze konstruiert um diese dann an den vielversprechendsten Orten aufzustellen. Mittlerweile haben wir so Fotos von Dachsen, Füchsen, Mardern, Rehen, Waschbären, Wildschweinen, und wie unten abgebildet sogar von Wildkatzen Fotos generieren können. Die Homepage zum Projekt ist jetzt seit einigen Tagen Online und unter www.wildesnachtleben.de zu finden.

www.wildesnachtleben.de
Wildkatze, Nikon D5100 mit Sigma 30mm f1.4, 1/10s f9 ISO200, Selbstgebauter IR-Bewegungssensor

Aiko Sukdolak Naturfotografie in der HAZ

Nach dem es eines meiner Bilder in den Benefizkalender zu gunsten des Brotkorbs Seelze geschaft hatte, den das Fotostudio Kurth in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing der Stadt Seelze herausgibt, wurde mir die Ehre zu teil ein Interview mit Patricia Chadde von der HAZ/Neuen Presse Hannover führen zu dürfen.

Den Artikel könnt ihr entweder direkt hier im Blog oder auf haz.de lesen, dort findet ihr auch eine Galerie mit einigen meiner Aufnahmen aus dem Seelzer Stadtgebiet.

Artikel in der HAZ vom 15.12.2018

Am Dachsbau im Großen Holz – Juli

Auf meinen Spaziergänge im Großen Holz habe ich immer wieder die mir bekannten Dachs- und Fuchsbauten kontrolliert.

Eines Abends sah ich nach Sonnenuntergang einen Schatten in der Nähe eines Baues am Waldrand entlang flitzen. Darauf hin habe ich entschieden mein Glück hier zu versuchen und bin ein paar Tage später mit meiner vollständigen Ausrüstung angerückt, um auf den Waldbewohner anzusitzen.

Ich positionierte mich, mit der Kamera auf dem Stativ, gegen den Wind und in einigen Metern Abstand zum Bau unter meinem Tarnnetz. Nachdem die Sonne untergegangen war, regte sich endlich etwas am Bau. Ein Dachs war im letzten Licht des Tages nach draußen getreten.

Das erste Bild eines Dachses am Bau. Nikon D500, 1/40s f5,6 ISO25600 -2EV, 405mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, Stativ

Ich konnte einige Fotos machen, aber der Dachs hatte den Bau erst so spät verlassen, dass nicht mehr ausreichend Licht zur Verfügung stand – ISO 25600 war die Folge.

Also kam ich beim nächsten Vollmond wieder, da ich mir so etwas mehr Licht versprach. Auf dem Weg zum Dachsbau sah ich aus der Distanz einen Jäger durch die Feldmarkt schreiten und mich beschlich ein etwas mulmiges Gefühl. Da der Jäger und ich jedoch in unterschieliche Richtungen unterwegs waren, beschloss ich meinen Weg fortzusetzen.

Ein Jäger auf dem Weg zu seinem Ansitz. Nikon D500, 1/200s f6,3 ISO800 -1EV, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, Handgehalten

Am Waldrand erregten dann ein paar Glockenblumen meine Aufmerksamkeit.

Wild wachsende Glockenblumen am Waldrand. Nikon D500, 1/200s f6,3 ISO800 -1EV, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, Handgehalten

Nachdem ich am Dachsbau angekommen war, nahm ich eine leicht veränderte Position gegenüber dem ersten Besuch ein.

Warten unterm Tarnschal und versteckt hinter Kamera und Objektiv. Huawei P9, Front Camera, f2.4 ISO2000 26mm

Ich baute mein Stativ so auf, dass ich noch das letzte Licht des Tages einfangen konnte, das durch ein Loch im Blätterdach auf die Region um den Dachsbau fiel. Dann wickelte ich einen Tarnschal um mein Stativ und stülpte einen zweiten über mich und die Kamera und nahm hinter selbiger Platz.

Eine viertel Stunde nach Sonnenuntergang wurde ich für das Warten belohnt. Ein Dachs verließ die Dunkelheit seines Baues und erkundete die Umgebung.

Da ist er, Nikon D500, 1/20s f3,5 ISO6400 -2,33EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Da ich dieses mal ein lichtstärkeres Objektiv mitgenommen hatte, konnte ich den ISO-Wert deutlich niedriger halten, was sich positiv auf die Bildqualität auswirkte.

Kaum war der Dachs aus seinem Bau gekrochen, verschwand er auch schon wieder, tauchte aber sofort wieder auf. Als ich das Bild betrachtete und sein erdiges Gesicht sah, wurde mir klar was er tat.

Buddeln.., Nikon D500, 1/13s f3,5 ISO6400 -2,33EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Offensichtlich führte er Wartungsarbeiten an seinem Bau aus.

Nachdem er einige Male in seinem Bau verschwunden war, stellte er das Graben ein und schüttelte sich den Dreck aus dem Pelz.

Dann flitzte er los…

Nikon D500, 1/10s f3,5 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

…um an einem Nebeneingang des Baus, etwas näher an meiner Position, innezuhalten.

Nikon D500, 1/8s f3,5 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Dort zog das Klicken meiner Kamera die Aufmerksamkeit des Dachses auf sich.

Nikon D500, 1/10s f3,5 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Er schaute einige male kurz in meine Richtung, war sich aber offensichtlich nicht im Klaren darüber, was da vor sich ging und zog es vor, sich lieber etwas zurückzuziehen.

Der Dachs erkundete dann weiter die Umgebung um seinen Bau.

Nikon D500, 1/13s f3,5 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Er schnüffelte immer wieder, um herauszufinden ob ihm eine Gefahr in der Dunkelheit drohte.

Nikon D500, 1/10s f2,8 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Er konnte wohl die Richtung des Klickens der Kamera ausmachen, aber nicht meinen Geruch.

Nikon D500, 1/10s f2,8 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Irgendwann hatte der Dachs dann genug und warf noch einen skeptischen Blick in meine Richtung, um dann noch ein wenig außerhalb meiner Sichtweite sein Reich abzuschreiten und dann schlussendlich in der Nacht zu verschwinden.

Nikon D500, 1/10s f2,8 ISO6400 -2,67EV, 450mm EFL mit Sigma 300mm f2.8, Stativ

Ich wartete noch ein wenig am Dachsbau in der Hoffnung, dass weitere Dachse den Bau verlassen würden, diese wurde allerdings nicht erfüllt.

Dann knallte es laut! Ein Schuss war abgefeuert worden. Ich hatte völlig vergessen, dass ein Jäger ganz in der Nähe seinen Jagdansitz hatte und das obwohl während meines Foto-Ansitzens etliche Male in der Distanz Schüsse abgegeben worden waren. Es schien, als ob mehr als nur ein Jäger die Gunst des Vollmondlichtes genutzt hatte, um auf die Jagd zu gehen.

Da ich jetzt etwas Bammel hatte, entschloss ich mich erstmal noch eine Weile am Dachsbau zu verweilen. Nach einiger Zeit bin ich dann doch Richtung Waldrand gegangen und habe mich dem letzten Motiv gewidmet, das in der Dunkelheit noch zu finden war – dem Mond.

Nikon D500, 1/250s f8 ISO400 -3EV, 900mm EFL mit Sigma 150600 f5.6-6.3, Stativ

Nachdem ich eine Weile mit der Fotografie des Mondes verbracht hatte -und seit geraumer Zeit keine Schüsse mehr zu hören waren- traute ich mich schließlich, im Schutze meiner Taschenlampe, den Rückweg zum Auto anzutreten.

Ich sah noch einige Schatten von Tieren in der Dunkelheit und hörte einige Tierlaute, von Jagdausübenden war aber zum Glück weit und breit keine Spur mehr zu sehen und zu hören, so dass ich sicher nach Hause kam.

Waldohreulen in der Region Hannover – Teil 1 – Mai 2017

Bei einem Fotoabend mit meiner Familie in der Region Hannover, hat mein Cousin Hajo mir erzählt, dass er mehrmals eine Eule in der Nähe seiner Wohnung beobachten konnte. Ich war sofort angefixt, habe ihn interviewt und gebeten, die Augen offen zu halten.

Da mein Cousin ebenfalls sehr naturbegeistert ist und selber gerne fotografiert, hat er sich der Sache natürlich angenommen. Ein paar Sichtungen zu später Stunde, und er konnte eine Häufung der Sichtungen in einer spezifischen Region Hannovers ausmachen und hat diese genauer untersucht. Das Ergebnis seiner Suche war ein toter Nestling, der unter einer Baumgruppe lag und eine kopflose Krähe, die er nicht weit von seinem ersten Fund entfernt am Boden fand.  Er konnte in der Nähe beider Funde aber weder ein Nest noch die Elternvögel ausmachen.

Toter Eulen Nestling am Boden. Panasonic DMC-FZ150 f4 1/200 ISO100 26mm EFL. ©Hajo Krüger

Kopflose Krähe. Panasonic DMC-FZ150 f3.5 1/60 ISO160 109mm EFL. ©Hajo Krüger

Wir konnten den Nestling zwar als Eule identifizieren, jedoch nicht mehr um welche Eulenart es sich handelte.  Die tote Krähe ließ jedoch den Schluss zu, dass es sich evtl. um Waldohreulen handeln könnte, da diese gerne in aufgegebenen Krähennestern nisten; nur dass das Nest in diesem Fall wohl nicht wirklich aufgegeben wurde, bzw. die ehemaligen Bewohner zurückgekommen waren, um das Nest für sich zu beanspruchten. Dies dürfte zum Konflikt zwischen Eulen und Krähen geführt haben, wobei die Krähen zunächst einen Eulen-Nestling aus dem Nest geworfen haben könnten und es dann zu einem Vergeltungsschlag der Eltern kam – so jedenfalls unsere Theorie..

Die oben genannten Funde waren Grund genug für mich, mit meiner Fotoausrüstung anzurücken und die Suche nach den Elterntieren aufzunehmen. Auch mein Schwager ist Hobby-Naturfotograf und war begeistert, von den Funden zu hören und schloss  sich der Suche nach den Eulen an. Wir suchten die gesamte Region um den Fundort des Nestlings und der toten Krähe ab, konnten jedoch keinerlei Spuren entdecken, auch nicht in den Bäumen und alten Bauernhäusern der Nachbargrundstücke – Nix.

Doch dann, nach Einbruch der Dunkelheit, war da plötzlich ein lautloser Schatten am Himmel und uns war klar, dass wir unsere erste Eule gesichtet hatten.

Die Eule hatte sich in einem kleinen Baum, auf dem an die Fundstelle angrenzenden Grundstück, am Feldrain niedergelassen. Wir liefen am Rand des Feldes entlang, bis es möglich war, einen ersten Schnappschuss zu machen.

Das erste Eulenfoto. Nikon D500 1/6 f6,3 ISO12800, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3,  Stativ

Auch wenn es noch keine vorzeigbaren fotografischen Ergebnisse gab (siehe oben ;), waren wir euphorisiert und konnten es kaum abwarten, den Eulen in den nächsten Tagen erneut nachzustellen. Wir verabredeten, dass Hajo im Fall der Sichtung einer Eule, telefonisch Bescheid geben sollte.

An einem wunderschönen Sommerabend kam der ersehnte Anruf und ich machte mich sofort auf den Weg ins Dorf.

Die Eule saß oben in einem Baum und nahm ein Sonnenbad. Es war sofort erkennbar: es war eindeutig eine Waldohreule.

Waldohreule. Nikon D500 1/1250 f8 ISO800, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, OIS1, Handgehalten

Witzigerweise hat Hajo beinahe das gleiche Bild aufgenommen wie ich:

Waldohreule. Panasonic DMC-FZ150 f5.2 1/200 ISO100 660mm EFL. ©Hajo Krüger

Wie ich finde, produziert die kompakte Panasonic ganz vorzeigbare Ergebnisse (SOOC jpg)!

Während ich weitere Fotos machte, hat Hajo ein Bild von mir -bei der Arbeit- aufgenommen:

Bei der Arbeit. Panasonic DMC-FZ150 f4 1/500 ISO160 33mm EFL. ©Hajo Krüger

Ich habe dann mein Stativ aufgebaut und ein Video aufgezeichnet, da die Waldohreule durch die starke Sonneneinstrahlung am Hyperventilieren war.

Auch mein Schwager hatte sich uns inzwischen wieder angeschlossen und wir fotografierten die Eule nun gemeinsam. Offensichtlich war diese von dem Trubel völlig unbeeindruckt, denn auch über einer halben Stunde nach meine Ankunft hatte sich sich noch keinen Millimeter bewegt.

Waldohreule eine halbe stunde nach dem ersten Bild – keine Bewegung. Nikon D500 1/1000 f7,1 ISO400, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, OIS1, Handgehalten

Nach etwas mehr als dreißig Minuten eine erste Bewegung: die Waldohreule positionierte sich etwas näher an die Mistel in deren Nähe sie auch vorher schon gesessen hatte.

Eine weite halbe Stunde später – erste Bewegung. Nikon D500 1/500 f7,1 ISO400, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, OIS1, Handgehalten

Ein wenig später entdeckten wir auch noch eine zweite adulte Waldohreule in einem Nachbarbaum

Die zweite adulte Waldohreule. Nikon D500 1/125 f7,1 ISO400, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, OIS1, Handgehalten

Beide Eulen veränderten an diesem Abend nicht mehr ihren Sitzplatz bevor die Sonne unterging, weshalb wir nach den beiden folgenden Aufnahmen das Fotografieren vorerst einstellten.

Waldohreule kurz vor Sonnenuntergang. Nikon D500 1/160 f6,3 ISO800, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, Stativ

Waldohreule kurz vor Sonnenuntergang II. Nikon D500 1/200 f6,3 ISO1600, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, Stativ

Einige Tage später bin ich erneut zum Fotografieren der Waldohreulen raus in die Region gefahren und wurde mit Fotos von beiden adulten Tieren belohnt.

Waldohreule mit um 180° gedrehtem Kopf. Nikon D500 1/160 f6,3 ISO3200, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, OIS1, Handgehalten

Waldohreule an einer der Misteln. Nikon D500 1/200 f6,3 ISO6400, 900mm EFL mit Sigma 150-600 f5,6-6,3, OIS1, Handgehalten

Ich habe auch wieder Videoaufnahmen gemacht und aus diesen einen kleinen Film mit „DaVinci Resolve“ geschnitten (mein Erstlingswerk).

Den Abschluss des ersten Posts über die Waldohreulen soll ein weiteres Bild- das mein Cousin aufgenommen hat- bilden, da dieses auch zugleich das letzte Foto ist, welches wir im Mai von den Eulen gemacht hatten.

Waldohreule im Abendrot. Panasonic DMC-FZ150 f4,8 1/30 ISO100 530mm EFL. ©Hajo Krüger

Im zweiten Teil folgen dann auch endlich Aufnahmen der jungen Eulen, die sich bisher rar gemacht haben.

Vielen dank an dich, Hajo, dass du die Bilder zum Posten zur Verfügung gestellt hast und für die schönen Abende, die wir zusammen mit deiner Familie beim Fotografieren der Eulen verbracht haben.

Frühling im Großen Holz (März-April)

Nach langer Zeit der Abstinenz möchte ich mit diesem Post endlich wieder beginnen, auf meinem Blog Inhalte zu veröffentlichen.

In der Zwischenzeit habe ich einiges an Bildern bei Instagram hochgeladen, wer diese verpasst hat, kann sie sich hier anschauen.

Ich habe im Frühjahr etliche Fotowalks im Großen Holz, einem Wald vor den Toren Hannovers unternommen und auf diesen einige schöne Tierbeobachtungen machen können, die Ich an dieser Stelle mit euch teilen möchte.

Weiterhin habe ich die Chance wahrgenommen, die gute Sicht in das Unterholz zu nutzen , um Fuchs- bzw Dachsbauten lokalisieren zu können, ohne die Wege verlassen zu müssen und die Tiere unnötig zu stören. Doch dazu mehr in einem anderen Post.

Beginnen möchte ich mit einem Bild von einem schwarzen Rehbock, den ich im Laufe meiner Besuche immer wieder beobachten und fotografieren konnte.

Schwarzer Rehbock auf Futtersuche. NIKON D500 1/400s
f6.30 ISO6400 EFL 1200 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Er hielt sich mit seinem Gefolge aus drei Ricken immer wieder im gleichen Bereich des Waldes auf, um nach Futter zu suchen.

Der schwarze Rehbock mit zwei Ricken aus seinem Gefolge. NIKON D500 1/160s f6.30 ISO 3200 1200 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3

Ricke aus dem Gefolge des schwarzen Rehbocks beim Verzehr von frischem Frühlingsgrün. NIKON D500 1/320s f6.30 ISO6400 EFL 1200 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Der schwarze Rehbock mit einer Ricke im Hintergrund. NIKON D500 1/250 s f6.30 ISO1600 EFL 900 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Mit Beginn der Setzzeit, löste sich der Verband auf und ich konnte den schwarzen Rehbock seither nicht mehr beobachten . Sehr wohl aber einige der Ricken aus seinem Gefolge.

Ricke am Rand einer Lichtung. NIKON D500 1/800s f6.30 ISO1600 1/800 seconds EFL 750mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3

Auf meinen Fotowalks konnte ich aber nicht nur Rehe beobachten sondern auch eine große Zahl an Vögeln, von denen ich euch nachfolgend einige Aufnahmen zeigen möchte.

Goldhähnchen. NIKON D500 1/800s f6.30 ISO6400 EFL 900 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Milan mit Nistmaterial. NIKON D500 1/250s f6.30 ISO3200 EFL 900 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Milan im Flug. NIKON D500 1/1600 seconds f8 ISO800 EFL 900mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Mönchsmeise mit Buchecker. NIKON D500 /1600s f8 ISO1600 – 1/1600 seconds EFL 825mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Distelfink (Stieglitz). NIKON D500 1/2000s f6.30 ISO800 EFL 900 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Mittelspecht im Birkenhain. NIKON D500 1/500s f6.30 ISO3200 1/500s EFL 825mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3

Eine besonders schöne Beobachtung war für mich ein Grünspecht auf seinem Balzplatz, dessen „kichernden“ Ruf ich schon von weitem vernommen hatte, ihn jedoch nicht zuordnen konnte.

Grünspecht auf seinem Balzplatz beim erledigen seines „Geschäfts“. NIKON D500 1/2500 seconds f9 ISO1600 EFL 900 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Am Rande einer Waldlichtung habe ich einen sehr schönen Brutplatz entdeckt, in dem eine Drossel brütete.

Drossel beim Brüten #1. NIKON D500 1/500s f9 ISO800 EFL 690 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Drossel beim Brüten #2. NIKON D500 1/640s f8 ISO1600 EFL 900 mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Bei der Aufnahme des nachfolgenden Teichfrosches, mit der ich diesen Post schließen möchte ist mir leider ein kleines Missgeschick passiert. Beim versuch, mich in eine möglichst gute Fotoposition zu bringen, um den in der Mitte eines Moortümpels hockenden Frosch möglichst ästhetisch ablichten zu können, bin ich auf eine auf dem Wasser schwimmende Grassode getreten – mit dem Resultat, dass ich bis übers Knie im Wasser stand. ZumGlück für meine Fotoausrüstung konnte ich diesen Fehltritt ausbalancieren und ein ansprechendes Bild festhalten.

Teichfrosch. NIKON D500 1/800s f6.30 ISO1600 1/800s EFL 900mm Sigma 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3 Sport

Willkommen auf meinem Blog!

Zur Begrüßung möchte ich einen Eisvogel zeigen, den ich in der Region Hannover fotografiert habe 🙂

Diesen  Eisvogel habe ich mit meiner Nikon D500 und dem Sigma 150-600mm Sport , einem 1.4x Telekonverter sowie einem stabilen Stativ aufgenommen . Zusammen mit dem InCameraCrop(1.3x) ergibt das eine effektive Brennweite (Effective Focal Length: EFL) von 1700mm bezogen auf das KB-Format (ISO 1600, f11, 1/200s)